German Arabic Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English Finnish French Greek Hungarian Italian Norwegian Polish Portuguese Russian Spanish Swedish Turkish

Rosen pflegen & heilen

Unter allen Pflanzen, hat die Rose

in fast jeder Zivilisation unseres Globus seit der Antike eine Rolle gespielt. Ob die Perser vor Jahrtausenden mit Ihren Rosengärten vor den Griechen, Ägyptern und auch Chinesen wirklich die ersten waren, wilche die so genannte Königin der Blumen auch kultivierten, dass ist heutzutage nicht mehr genau feststellbar. Bekannt ist dagegen, das bereits die Römer zum Beginn unserer Zeitrechnung Treibhäuser für die Rosenzucht bauten und das ein Hobby der Adeligen und Senatoren des römischen Imperiums war. Rosen pflegen, das erledigten die Herrschaften selber, da durfte kein Plebejer oder Sklave Hand anlegen an die Königin der Blumen. 

Aus der Rose konnte man Rosenöl und auch Rosenwasser gewinnen. Das Rosenöl ist ein begehrter Rohstoff für die Pharmaindustrie und auch die Parfümhersteller. Jeder Mensch kennt Rosenwasser als Backzutat vom Lebkuchen oder dem Marzipan. Die Früchte der Rose, die Hagebutten, waren schon bei den Wikingern als Rohstoff für Tee und als Heilmittel begehrt. Die Rose hatte schon immer einen gewissen Pflegebedarf und das galt in den antiken Zivilisationen als ehrenvolle Aufgabe. Gesunde Rosen waren der Stolz vieler Rosenzüchter und die Artenvielfalt ist enorm. Die Flora kennt 250 oder mehr Untergruppen davon.

Als "Königin der Blumen", ist die Rose natürlich auch bei den heutigen Gärtnern und Hobbygärtnern sehr beliebt. Sie sieht prächtig aus und ist wohlriechend. Doch heutigen Rosenzüchtern oder Rosengärtnern geht es da viel besser, als den vorgeschichtlichen Kollegen. Das Verfahren mit den Stecklingen oder auch die Okulation der Rose ist immer noch das beliebteste Vermehrungsverfahren in der Rosenzucht, aber der Gartenfachhandel heutzutage hält dabei den Rosenzüchtern den Rücken frei und gibt diesen sehr wirkungsvolle Mittel in die Hand um die Rosen pflegen zu können. Rosenschädlinge werden rigoros bekämpft und gesunde Rosen überall, sind die logische Folge davon. Um Rosen pflegen zu können sind diverse Hilfsmaterialien für die Rosenzucht wichtig. Dazu gehört natürlich spezieller Rosendünger und um die Königin der Blumen auch vor Rosenschädlingen zu schützen, sind besondere Pflanzenschutzmaßnahmen für gesunde Rosen üblich.

Die Rose ist nicht im Übermaß empfindlich, doch einige Insektenarten und Pflanzenkrankheiten, können der Pflanze das Leben sehr schwer machen. Eine Pflege Ihrer Rosen danken Ihnen diese herrlichen Blumen mit Langlebigkeit und ihrem tollen Aussehen gerne. Gesunde Rosen großzuziehen ist keine Zauberei, denn der gut bestückte Gartenfachmarkt hilft Ihnen sehr gerne zu dem benötigten Repertoire an Hilsmitteln und Werkzeugen zur erfolgreichen Rosenzucht im heimischen Garten.

Rosen pflegen erfordert ein saisonal unterschiedliches Vorgehen. Die gebräuchlichsten Sorten sind winterhart und mehrjährig sowieso. Im Winter braucht der Rosenstock etwas Schutz vor derbem Frost und eisigem Wind. Geeignet ist beispielsweise für viele Sorten eine 20 cm hohe Bodenabdeckung um den Wurzelbereich mit lockerer Gartenerde oder auch Tannenreisig (aus dem Gartenfachmarkt für wenig Geld zu haben). Hochstammrosen werden die Kronen in kleine, laubgefüllte Leinensäcke verpackt (Tannenreisig geht auch alternativ). Mit einigen Ausfällen muss aber trotz gutem Winterschutz draußen immer gerechnet werden. Im Frühjahr gibt die Haselnussblüte den Startschuß zur ersten Düngergabe des Jahres. Mineralischer oder organischer Dünger wird in den Boden eingebracht. Wenn es dann im Mai richtig warm wird, dann freuen sich fast alle Rosen über speziellen Rosendünger. Wilde Triebe werden ausgerissen und eine Beschneidung unerwünschter oder toter Triebe kann erfolgen. Eine organische Nachdüngung zur Augustmitte ist sehr förderlich, beim Bewässern bitte niemals das Wasser auf die Rosen regnen lassen, sondern immer nur den Boden befeuchten. Blühen Ihre Rosen früher, dann ziehen Sie das Nachdüngen bitte auf den Zeitpunkt nach der ersten Blüte vor. Im Herbst pflanzen Hobbygärtner gerne nach, bitte neue Pflanzen nicht düngen, sondern die Pflanzerde tief auflockern. Abgestorbene Pflanzenteile und abgefallene Blätter bitte entfernen, bevor Sie Ihre Rosen dann zyklisch wieder wintermäßig abdecken.

Schuster Floristenbedarf - Rosen pflegen & heilen